WIR-SIND-BOES!

 

Links zu Links...und Infos zum Hintergrund der Hartz-IV Problematik

 

Achtung!! Einige Links sind mitunter veraltet. Die Gesetzeslage ändert sich sehr schnell. Wir können das nicht alles nachprüfen, was auf den Seiten steht.... 

 

Außerdem distanzieren wir uns explizit von den Inhalten, auf die von diesen Seiten verlinkt wird! (wir können auch das nicht alles nachprüfen!)

 



Private Träger arbeiten im Auftrag des Bundesminsteriums für Arbeits und Soziales.

So unterliegt z.B. das Projekt "Perspektive 50 Plus" dem Dienstleister gsub (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung)


Nähere Informationen zu den Verschärfungen in Hartz-IV ab Dezember 2015  im Tacheles e.V.

 

ganzer Text - bitte Bild anklicken


Forderung: Abschaffung der Sanktionen von der nationalen Armutskonferenz! (keine explizite Solidarität mit Ralph Boes, aber thematische Unterstützung)
(für ganzen Text auf Bild klicken) 

 

 


Caritas: Hartz-IV-Sanktionen dürfen nicht existenzgefährdend sein, Pressemitteilung vom 1.10.15
Interview mit Michaela Hofmann (Caritas)


Hartz-IV-Sanktionen auf dem Prüfstand, Beitrag mdr 1.10.2015


Wieder hoch aktuell: Erzwingung der "Freiwilligkeit" - Beitrag auf Christel T´s Blog


Jobcentermitarbeiterin über ihren Arbeitsalltag im Jobcenter - Gegen-hartz.de "Mieser Hartz-IV Arbeitsalltag im Jobcenter"


Klagen im SGB sollen systematisch erschwert werden! Sozialpiraten prangern die geplante Streichung des §44 an!

Dazu passend, älterer Artikel vom Jan.2015:  Alle 24 Minuten eine Hartz-IV Klage


Prämien für Sanktionen und Sparmaßnahmen!! - die BA sieht darin ein gutes Motivationssignal.
gegen-hartz.de
norbertschulze1blog


Für Leute, die gerne rechnen und Tabellen auswerten: hier eine Statistik über Vollsanktionen

Du kannst dir die Tabelle herunterladen. Und zwar hier

Du klickst in der zweiten Reihe, wo steht: "Zeitreihe zu Sanktionen - Deutschland mit Ländern - aktuelle Ausgabe - [suchen]" auf "Suchen"

Dann findest du die Reihe "April 2015 - Deutschland - Exceldatei"

Die Excel-Datei öffnest du. Dann findest du unten Deckblatt, Impressum, Inhalt, sechs Tabellen (Tab 1, Tab 2...) und drei weitere benannte Tabs.

Du öffnest "Tab 5", dort findest du die Statistik zu Vollsanktionen.

Merke: Es geht nicht um die neu verhängten Sanktionen. Vielmehr beziffert die Statistik einen Durchschnittwert, wie viele Personen im jeweiligen Zeitraum durchschnittlich gerade sanktioniert waren. Die Zahlen nennen also den jeweiligen Bestand an Vollsanktionierten.

Wenn wir die Statistik über Sanktionen allgemein damit vergleichen, siehst du in dieser auch immer einen durchschnittlichen Bestand von +/- 140.000 an Sanktionierten. Daraus errechnet die BA die Prozentzahl der Sanktionierten und kommt somit auf einen Wert von immer etwa 3 Prozent

(Durchschnittlicher Bestand (140.000) x 100 : 4.430.000 (Zahl der H4-Empfänger) = rund 3 Prozent)

Sie beziehen also die des durchschnittlichen Bestandes Sanktionierter auf die Gesamtzahl der H4-Bezieher.

So haben sie das bei Vollsanktionen auch getan. Setzen wir im Fall der gesamten Skt. die 140.000 in Bezug zu den gut eine Million Neusanktionen, kommst du auf einen Umrechnungfaktor von rund 7,5. (Also 140.000 x 7,,5 = Zahl der neu verhängten Skt.) Dieser Faktor dürfte in Etwa auch bei Vollskt. anwendbar sein. Dies ist natürlich nur ein geschätzter Wert."

Danke an Susi und Lutz für diese Recherche!

 


Über die Rechte von Hartz-IV-Beziehern:

Norbertschulze1's Blog


Gute Zusammenfassung des Anhörungstermins über die Sanktionsregelung am 29.6.15:
Aktuelle Sozialpolitik blogspot

 


Amtliche Willkür - Hartz-IV Immer mehrWidersprüche und Klagen gegen Sanktionen erfolgreich
Junge Welt


 

Kurze Dokumentation auf Panorama: "Wenn die 'Profis' der Arbeitsagentur auf Fachkräte treffen"

 


 

Albrecht Müller über Hartz-IV, Niedriglohn und Europa im Zusammenhang:

"Wir brauchen eine starke Gegenöffentlichkeit"

 


Krankschreibung allein schützt NICHT vor Sanktionen! Nähere Infos hier:

Die Welt,
Sozialberatung Kiel

Inge Hannemann rät, mit dem Jobcenter vorher zu klären, wer die Kosten für die Wegeunfähigkeitsbescheinigung übernehmen soll und lehnt diese behördliche Praxis ab. Was soll man auch noch alles besorgen, wenn man krank ist?

 


 

Videosammlung zu Hartz-IV und Grundeinkommen: BGE-Menschenwürde videos von Mike >>


 

Das Jobcenter verursacht die meisten Zwangsräumungen! Allein in Berlin bis zu 7000 im Jahr!


Artikel Neues Deutschland

Studie der Humboldt Universität

 


 

"Unzumutbare Zustände", die undercover Reportage von G.Wallraff auf RTL:

 

Darauf folgte ein Brief der BA-Zentrale an die Mitarbeiter:

 

Von: _BA-Zentrale-PM-Presse
Gesendet: Dienstag, 17. März 2015
An: _V-BA-Alle Mitarbeiter
Betreff: Sendung zu Jobcentern gestern im Fernsehen


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

gestern Abend wurde die RTL-Sendung “Team Wallraff” zum Thema Jobcenter ausgestrahlt. Wir nehmen die dort geschilderten kritischen Sachverhalte sehr ernst. Wo systematisch Fehler und Mängel vorliegen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen nach guten Lösungen suchen.

Sie alle haben eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Uns ist bewusst, dass Sie jeden Tag mit großen Herausforderungen umgehen, dass Ihre Arbeit anstrengend und belastend sein kann. Gute Arbeitsbedingungen sowie ein respektvoller Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden - der natürlich auch auf Gegenseitigkeit beruht - sind für uns ganz wichtige Anliegen.

Wir bedanken uns bei Ihnen allen, die Sie tagtäglich ihre Arbeit meistern und sich, wenn Sie Anregungen oder Kritik haben, an Ihre Vorgesetzten oder Personalräte wenden. Ändern können wir nur die Dinge, von denen wir wissen.

Wir alle wünschen uns eine offene und sachliche Diskussion in den Jobcentern, in den Medien, in Politik und Gesellschaft. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Frank-J. Weise
Heinrich Alt
Raimund Becker

 

Inge Hannemann kommentiert:

 

Diese Mail zeigt in meinen Augen nichts anderes als eine Beschwichtigung und eben leider keine ernst gemeinte Veränderung. Diese Mail gleicht übrigens fast der Mail, als vor zwei Jahren der Vermittlungsskandal aufgedeckt wurde. Weiterhin stellt es sich so dar, dass die Herren Alt, Weise und Becker von "guten Arbeitsbedingungen" schreiben, die ihnen wichtig sind. Nun ist die Kritik an den Arbeitsbedingungen nicht neu und auch diesen Herren dürfte das bekannt sein. So kritisierten bereits Personalräte aus Hannover, Köln und neu Brandbrief aus HH die Bedingungen. Diese Briefe sind auch öffentlich - inzwischen. Auch finde ich es ziemlich ignorant, wenn die weisen, alten, Becker Herren von "Arbeit anstrengend und belastend sein kann" zu schreiben, obwohl dieses ebenso bekannt sein dürfte, dass es ist und dieses nicht erst neu. Selbst das angegliederte IAB (BA zugehörig) hat bereits herausgefunden, dass die eingekauften Maßnahmen nicht immer zielführend waren und sind. Ist es nicht viel mehr so, dass ein Vorstand, der so etwas schreibt, gar nicht weiß, um was es geht und somit Ignoranz zeigt? Ob gewollt oder nicht, ist hier in meinen Augen zweitrangig. Weiterhin wünscht sich der Vorstand "eine offene, sachliche Diskussion in den JC, Medien, Politik und Gesellschaft. Mitarbeiter die versuchen so zu diskutieren, werden geschasst, diskriminiert, kriminalisiert und und. Medien werden ebenso behandelt und z.T. als überspitzt oder nicht der Tatsache entsprechend betitelt. Die Politik wird ignoriert, außer es ist die CDU oder SPD. Nun kein Wunder, wenn der Vorstand in der CDU ist. Und die Gesellschaft ... ja, das sind die Betroffenen, die Wissenschaftler, die Mitarbeiter ebenso .. die werden erst gar nicht angehört oder als "Spinner" und "Einzelfälle" bezeichnet. Mir liegt eine mehrseitige Mail von mehreren Personalräten eines JC vor (Empfänger die weisen, alten Herren der BA), in dem sie sich lautstark über die o.g. Mail empören und eine sofortige Veränderung fordern. Seitenlang werden die Missstände aufgezählt und das leider mit Recht. So schreiben sie u.a.: "Abgesehen davon erschiene ein Vorstand, der nicht weiß, was in dem von ihm zu verantwortenden Bereich vor sich geht, nicht gerade in einem guten Licht. Das wäre auch nicht besser, wenn man annehmen müsste, er wolle die Realität auch gar nicht zur Kenntnis nehmen. Vielleicht bietet die o.g. Sendung ja die Chance, über grundlegende Probleme endlich konstruktiv ins Gespräch zu kommen und zu tatsächlichen Änderungen zu gelangen." (Zitat Ende). Ich denke, dass ist ziemlich deutlich. Die Reportage zeigt zwar mehrheitlich die Situation der Mitarbeiter. Die Leidtragenden sind aber im Grunde genommen primär die Erwerbslosen. Arbeitsüberlastung, Zahlendruck usw. ist tragisch und darf nicht sein, aber viel schlimmer finde ich die Situation, dass die Erwerbslosen somit um ihre Existenz kämpfen müssen und diese auch in krassen Fällen gefährdet und vernichtet wird. Auch demütigende Maßnahmen, wie ein Labyrinth mit "Bombenalarm" finde ich durchaus bedenklich. Agiert werden muss auf beiden Seiten. Das System ist in meinen Augen nicht reformierbar. Es gehört abgeschafft. Nun ja, das ist eine neue Diskussion.

 

https://www.facebook.com/inge.hannemann/posts/795472517207666?pnref=story

 


 

"Wir statten Arbeitgeber mit billigem Menschenmaterial aus"

Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Ein Jobcentermitarbeiter berichtet....!

 


 

Hartz-IV und sein faschistischer Hintergrund! Butterwegge deckt auf: 

 

1928 wurde das Hartz-IV-Gesetz von Gustav Hartz geschrieben, einem Reichstagsabgeordneten

der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), die dann Hitler in den Sattel geholfen hat. Seine

Vorschläge wurden dann 77 Jahre später - von einem Namenvetter - umgesetzt!

Und zwar bis in die Einzelformulierungen hinein:

Gustav Hartz will bereits 1928: "Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zusammenlegen"!

Die Betroffenen bezeichnet er als "Kunden"!

Von Hugenberg (Wirtschaftsinister im dritten Reich) stammt der Satz von 1932: „Sozial ist wer

Arbeit schafft“.

Und so weiter und so fort.

Zehn Jahre Hartz-IV


Rechtsanwalt Kay Füßlein: Rechtswidriger Arbeitsvertrag des Maßnahmenträgers schützt vor Sanktion

Nach dem SG Berlin, Beschluss vom 01.10.2014 – S 147 AS 21183/14 ER gilt:

1. Es stellt keine Pflichtverletzung nach § 31 SGB II dar, wenn der erwerbsfähige Hilfebedürftige sich weigert, einen rechtswidrigen Arbeitsvertrag bei einem Maßnahmenträger zu unterschreiben.

2. Eine Regelung, die in einem Arbeitsvertrag eine nur scheinbar freiwillige Wahl zwischen einer Datenübermittlung zum JobCenter zulässt, faktisch jedoch im Falle der Nicht-Unterzeichnung zum Ausschluss aus der Maßnahme führt, ist im Rahmen einer summarischen Prüfung rechtswidrig.

3. Widersprechende Regelungen betreffend Fehlzeiten sind ebenfalls nach einer summarischen Prüfung rechtswidrig.
Insbesondere in Hinblick und Zweck von Maßnahmen (Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt) erscheint vorstehende Rechtsprechung logisch; hiernach wäre der Abschluss eines rechtswidrigen Arbeitsvertrages ebenfalls von der Rechtsordnung missbilligt (z.B. durch Unwirksamkeit nach den §§ 309 ff. BGB).

In Hinblick auf einen Vertrag eines Maßnahmeträgers hat das SG Berlin mit oben genannten Beschluss entschieden, daß zumindest Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines Maßnahmenvertrages bestehen, wenn eine nur scheinbar erklärte Freiwilligkeit abverlangt wird, tatsächlich aber ein Maßnahmenabbruch durch Nichtunterzeichnung stattfinden kann.

Sodann enthielt der Vertrag noch sich widersprechende Regelungen betreffend Fehlzeiten.

Einerseits dürfte wohl nicht jede rechtswidrige Klausel zu einer Weigerung führen, sondern es müsste wohl- so klingt es in dem Beschluss an- zumindest ein leistungsspezifischer Rechtswidrigkeitszusammenhang bestehen; dies ist hier der Fall, da durch den Arbeitsvertrag zumindest mittelbare Voraussetzungen für Sanktionen nach § 31 SGB II “geschaffen” worden sind. Download: SG Berlin, Beschluss vom 01.Okt.2014 – S 147 AS 21183/14 ER (Rechtsanwalt Kay Füßlein Berlin Friedrichshain-Kreuzberg)

siehe:

http://www.gegen-hartz.de/urteile/keine-hartz-iv-sanktion-bei-rechtswidrigem-vertrag-190032.html


 

Jobcenter richten große Schäden an!
Sozialpädagoge gibt Studie über die Folgeschäden der Langzeitarbeitslosen heraus.
Interview in der Zeit:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/langzeitarbeitslose-jobcenter-interview/seite-all

 

 


Dr.Arbeit von Dirk Kratz: Entfremdete Hilfe

http://athene.bibl.unibw-muenchen.de:8081/node?id=90731


 


Telefonlisten Jobcenter

Telefonnummern und Durchwahlnummern der Sachbearbeiter der Jobcenter

Ihre Sachbearbeiter im Jobcenter

Die Piratenpartei Deutschland veröffentlicht hier die Telefonlisten mit den Durchwahlnummern der Sachbearbeiter von zur Zeit 134 Jobcentern.

Damit setzt sie das Transparenz-Projekt von Harald Thomé fort, der das Kostenrisiko für Rechtsverfahren nicht mehr tragen mag, die ihm von mehreren Jobcentern angedroht wurden. Herr Thomé entschied sich am 8. Januar 2014, das Projekt aufzugeben. Wir führen es weiter, denn als Partei können wir den Einschüchterungsversuchen von Jobcentern gelassener entgegentreten als eine Einzelperson.

Jobcenter sind Behörden der sozialen Grundsicherung. Ihre Sachbearbeiter – die sich ja sogar Kundenberater nennen – dürfen sich nicht hinter einer unpersönlichen Callcenter-Rufnummer verstecken! Die Telefonlisten sind im Geiste des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) §5 von den Jobcentern herauszugeben. Und zwar an jeden, der danach fragt. Der Versuch, Herrn Thomé zu verbieten, die Listen online zu stellen, macht überhaupt keinen Sinn. Es kann nicht sein, dass jeder einzelne Bürger die Telefonliste »seines« Jobcenters mühsam erfragen oder teilweise sogar einklagen muss. Die Piraten fordern, dass Behörden die Informationen nach IFG grundsätzlich maschinenlesbar, in offenen Formaten und für jede Art der Nutzung frei über das Internet bereitstellen müssen. Im Interesse der Bürger, aber durchaus auch in ihrem eigenen Interesse – denn so lassen sich ja auch viele unnötige Nachfragen vermeiden.

...  Gesamte Liste


Harald Thomé schafft es, die BA zur Veröffentlichung der aktuellen Dienstanweisungen zu verklagen! (Feb 2014)

 

Aktuelle Dienstanweisungen der Bundesagentur zum SGB II

 


 Unter Federführung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet, die massive Änderungen und auch Verschärfungen zum SGB II plant. Dazu gibt es eine erste Veröffentlichung mit der die Änderungen unter dem Motto: „Vereinfachung des passiven Leistungsrechts – einschl. des Verfahrensrechts – im SGB II“ dargestellt werden. Wer sich die Details anschaut, wird eine Vielzahl von Verschärfungen finden.

http://www.harald-thome.de/media/files/asmk-rechtsvereinfachungen-sgb-ii---27.09.2013.pdf


 


Extern: Buchtipp  (haben wir aber noch nicht selbst gelesen, also ohne Gewähr):

 Widerstand gegen Hartz-IV

 https://kritischerkommilitone.wordpress.com/2013/12/11/widerstand-gegen-das-hartz-regime/

 


Artikel über die Verfassunswidrigkeit von Hartz-IV im Freitag.

"Warum Hartz-IV Verfassungswidrig ist"

Mit langem Kommentar von Inge Hannemann.


 

Achtung neu!
Ab 2014 werden Weiterbewilligungsanträge nicht mehr automatisch zugesendet.
Das heißt, man wird nicht mehr an den Ablauf des Bewilligungszeitraums erinnert, sondern muss selbst einen Antrag stellen und sich die Unterlagen zur Weiterbewilligung einfordern.

 

http://www.lokalkompass.de/gladbeck/politik/weiterbewilligungsantraege-werden-nicht-mehr-zugesendet-die-soziale-buergerinitiative-ev-informiert-d322438.html


Das ist der Wahnsinn! So sehen Jobcentermitarbeiter vermutlich wirklich die Realität von Hartz-IV-Empfängern!
... "und es gibt ja auch das Bildungspaket! ! 10 Euro im Monat! Da muss man ja nur noch ein bißchen dazu zahlen!"

Jobcenter-Broschüre aus Pinneberg ist ein Skandal!


Keine EGV und kein Verwaltungsakt: 

Meine Story:
Zwischen 2009 und 2010 arbeitete ich selbst für das Jobcenter. (Davor war ich bereits "Sozialschmarotzer".) Mein Vertrag war befristet und meine Tätigkeit wurde von der Chefetage für "gemeinnützig und zusätzlich" befunden. Ich wurde wegrationalisiert und durch eine außertarifliche Bürgerarbeiterin ersetzt. (Das Jobcenter betrieb aktive Arbeitsplatzvernichtung.)
 
Nachdem mein ALG1-Anspruch ausgeschöpft war, fand ich mich auf der anderen Seite des Schreibtisches wieder. Meine Fallmanagerin war wirklich nett und kooperativ, also unterzeichnete ich brav jede EGV, die sie mir vorlegte. Insbesondere, da sie mir einen - gewünschten und recht teuren - Lehrgang bewilligte. Eines Tages bekam ich dann von einer anderen Fallmanagerin eine Einladung zu einer Infoveranstaltung diverser Sklavenhandelsbuden. Offenbar wurde die Zuständigkeit mal wieder geändert. Diese Einladung lehnte ich jedenfalls mit einem verärgerten Schreiben ab. Wenig später schickte sie mir einen Meldetermin zum 07.05. bei dem ich eine EGV unterzeichnen sollte. Aufgrund meines vorherigen Schreibens holte sie sich hierzu gleich Verstärkung von ihrer Teamleiterin. (Da ich damals in einem anderen Standort arbeitete, kannte ich keine von beiden.)
 
Das Gespräch verlief recht nett. Unaufgefordert versuchte mir die Teamleiterin klar zu machen, dass "nicht alles toll ist", sie sich aber an das Gesetz halten muss. "Es ist nicht unsere Aufgabe, Politik zu machen." Nach etwas längerer Dauer war das Gespräch vorbei. Ich durfte die EGV mitnehmen und sollte sie eine Woche später unterschrieben zurück schicken.
 
Das tat ich nicht. Stattdessen setzte ich ein Schreiben auf, in dem ich meine Weigerung begründete. Bis heute (ca. einen Monat später) erhielt ich keinen ersetzenden Verwaltungsakt. Ich denke auch nicht, dass da noch einer kommt.

Grüße T.


Webseite zur "Unter Vorbehalt Strategie", die in zwei Fällen schon erfolgreich war:

http://euronia.com/index.php/de/unter-vorbehalt-strategie


 

Sanktionsquoten- die es gibt, obwohl es geleugnet wird:

http://aufgewachter.wordpress.com/2013/06/15/hartz-iv-geschaeftspolitische-zielsetzung-sanktionsquote/


Nothilfe - Hinweise von Harald Thomas vom Tacheles Forum - für Hochwasseropfer

Nothilfe für Hochwasseropfer nach dem SGB, weiteres hier


Arbeit zu Hartz-IV von c Peter Mayer-Sonnenberg. Mit dem passenden Titel:
"Müßiggang ist aller Laster Anfang"
Wer sich über die Hintergründe der Entstehung und den Unterschied zum alten Sozialsystem beschäftigen möchte, sehr zu empfehlen.


Urteil in Göttingen: Die Entscheidung sei lebensfern!
Mutter sollte ihr Kinderbett 10 Jahre aufbewahren...
"Gericht nennt Kreis lebensfern" von Jörn Barke


Aktivist schreibt an Ursula von der Leyen - und bekommt diese Antwort:

Brief- Notruf wegen 100% Sanktion   - Antwort vom Ministerium


Natürlich können Sanktionen bis zur Wohnungslosigkeit führen! Natürlich WISSEN die Jobcenter das ganz genau! So heißt es in einem Kooperationsschreiben mit dem Bezirksamt: 

“ALG II-Empfangenden, bei denen durch eine eintretende Sanktionierung die Kosten der Unterkunft betroffen sein werden (bzw. als letzte Stufe sogar vollständig versagt werden sollen), sollen vor Eintritt der Sanktion ein Beratungsangebot der sozialen Wohnhilfe erhalten...." ...nein, nicht um die Wohnung zu verlieren und ihnen zu helfen, sondern um: "die Mitwirkungsbereitschaft wiederherzustellen..." !!

Weiteres siehe hier:

http://wohnstreik.blogsport.eu/?p=311 


Kürzungen der Prozesskostenhilfe wieder gestoppt

gegen-hartz.de


Herzstillstand nach Arbeitszwang

Trotz schwerer Herzerkrankung zwang ein Jobcenter zur Arbeitsaufnahme: Schon am zweiten Arbeitstag erlitt der Betroffene einen Herzinfarkt..
gegen-hartz.de


Antrag auf Sozialleistungen nach Grundgesetz.
Achtung, diese Aktion ist noch nicht zum Nachmachen geeignet!
Das ganze befindet sich noch im Prozess....  siehe hier


Expedition ins Jobcetner - 4 Monate begleiteten Journalisten der Zeit einige Mitarbeiter am Arbeitsplatz
Was dabei raus kommt ist ein erschütternder Einblick in das Funktionieren einer Maschinerie

Zeit-Artikel


Reguläre Jobs reichen immer weniger zum Leben

Spiegel-Artikel


Landessozialgericht in Sachsen Anhalt entscheidet, dass Umzugskosten unabhängig von der Angemessenheit betrachtet werden müssen.
gegen-hartz.de


Menschen verstecken ihre Armut, um nicht als Sozialschmarotzer abgewertet zu
werden. Dez. 2012 kam dazu ein Buch von Kathrin Hartmann heraus. ("Wir müssen leider draußen bleiben") Hier ein Interview mit der Autorin.


Kranke sollen vom Jobcenter schärfer überwacht werden... Man ergeht sich in einem immer irrsinnigeren Kontrollwahn.  Hier ein Radiointerview dazu.


Detlef A. wehrt sich gegen eine EGV per Post:
Stoppt die SPD-Eingliederungsdiktatur
 


Krankmeldungen sollen schärfer angezweifelt werden:

http://web.de/magazine/finanzen/wirtschaft/17313416-schaerfere-kontrollen-kranken-hartz-iv-empfaengern.html


Arbeitsmarktreform Hartz I-IV,

Geheime Pläne- Faule Früchte

von Frieder Claus


Minijobs sind eine Sackgasse

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/studieminijobs100.html


Urteil des Berliner Sozialgerichts zu Mietobergrenze

"Jobcenter muss nachzahlen"


RBB lobt Agenda 2010 

Pünktlich zum Jahrestag muss wohl auch der RBB zeigen, dass er Linientreu ist.

Beitrag

Ganz anders sieht es der Paritätische Wohlfahrtsverband. Er bezeichnet die Agenda als folgenschwere Verirrung.

http://www.tageszeitung-24.de/pressemeldung/verbaende-vereine/folgenschwere-sozialstaatliche-verirrung-paritaetischer-zieht-bilanz-zu-10-jahren-agenda-2010-7808.html


EGV unterschreiben- unter Vorbehalt!

Ein Tipp, um Sanktionen zu umgehen. Erfahrungen von Matthias Kleespies.

Aktuell!

Diese Methode ist dennoch sehr umstritten. Nähere Infos folgen...

Bei M.Kleespies hat es geklappt....  siehe hier

Webseite zur "Unter-Vorbehalt-Strategie"


Eingliederungsvereinbarungen sollen vereinbart werden:

Die KEAs

neues Urteil vom Bundessozialgericht!

Urteil Az.: B 14 AS 195/11 R vom 14. Februar 2013, BSG Kassel

 


 

Tagesspiegel: Mehr als jeder Dritte verzichtet auf Harzt- IV (2013)


Prozesskostenhilfe soll beschränkt werden! Jusitzministerin plant Einsparungen. 

http://www.heise.de/tp/blogs/8/153416

Monitor Sendung, 30 Minuten
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2013/0124/arme.php5

 

Petition gegen die Einschränkung der Beratungs-und Prozesskostenhilfe hier

 

Petition 38829

Arbeitslosengeld II - Prozesskosten- und Beratungshilfe für Arbeitslosengeld II-Empfänger vom 30.12.2012

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Die Beratungs- und Prozesskostenhilfe für HARTZ IV-Betroffene soll NICHT eingeschränkt werden. Ein Gesetzentwurf des Justizministeriums will den Zugang zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe für Menschen, die von Hartz IV abhängig oder generell über ein geringes Einkommen verfügen, deutlich einschränken. Der Entwurf, der mittlerweile von der schwarz-gelben Bundesregierung überarbeitet wurde, liegt bereits dem Bundesrat und dem Bundestag vor


Jobcenter fein raus- haftbar sind immer nur die Betroffenen!

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/zweierlei-ma-im-hartz-iv-rechtssystem-9001299.php


ZDF "Die MinijobberMasche" - Hartz-IV sei Dank haben die Leute zu viel Angst, sich gegen die Ausbeutung zu wehren.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1822374/ZDFzoom:-Die-Minijob-Masche


Zumutbarkeiteskritierien für Arbeit- welche darf man ablehnen, welche muss man laut SGB annehmen?
Hartz.info
(wohl schon älter)


"Finger weg von der Prozesskostenhilfe"  Wie begenet eine Regierung der Klageflut im ALG-II System? Richtig, mit Erschwerung des Klageweges!
Unterschriftenanktion von ver.di


Alle Bescheide für 2013 rechtswidrig:  (?)

http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2012/12/alle-hartz-iv-bescheide-fur-2013-sind_9.html?spref=fb

 


Wenn der Strom abgestellt wird:

Armut in Deutschland nimmt deutlich zu:


Hartz-IV Wahnsinn

http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/11/28/hartz-iv-totet-immer-noch-auch-ganze-familien-uber-die-opfer-der-sanktionen-gegen-deutschland/

 


Teurer Wahn der Vollbeschäftigung- "Arbeitslose- Tschüss Jobcenter" - Unternehmersubventionen und Zwangsarbeit 


Jobcentertest- "Wie gut bekommt man hier geholfen?" -Druck und Hilflosigkeit, statt Fördern ...


Selbstananalyse der Bundesagentur für Arbeit vom Oktober 2012- endlich die Fakten! 

 


Total sanktioniert: Leben 100% unter dem Existenzminimum:

 

 


Abgestempelt: Leben mit HartzIV

 


Im Jahr 2012 wurden erstmals mehr als 1 Million Sanktionen verhängt! Siehe


 

Der deutsche Bundestag hält Sanktionen für Grundsatzkonform! Siehe


 

Gegenüberstellung dessen, was Herr Alt in der Sendung "Menschen bei Maischberger" sagte, zu den realen Verhältnissen. Offener Brief an Herrn Alt. 

 


Heute 8.12.12 habe ich aus dem Thomé-Newsletter die Information erhalten, daß es eine relativ neue Dienstanweisung zu den Rechtsfolgenbelehrungen gibt, mit der u.A. sichergestellt werden soll, daß aufgrund rechtmäßiger RFB gerichtsfest sanktioniert werden kann.


Wie Jobcentermitarbeiter lernen, die EGVs so zu schreiben, dass gegen Sanktionen nicht geklagt werden kann:

http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/101550-arbeitshilfe-jobcenter-koeln-um-egvs-gerichtsfest.html


Studie von 2013: Wegbrechen des Arbeitsmarktes führt zu Demotivation - Gespräch mit Klaus Dörre...youtube


Schon 2008 war klar, dass es die "apathische Unterschicht" nicht gibt!!
Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt:

"Die apathische "Unterschicht" gibt es nicht. Gemeinsam ist den verschiedenen Gruppen nur die Orientierung auf reguläre Erwerbsarbeit. Die aktivierende Arbeitsmarktpolitik stellt durch Homogenisierung der Leistungsbezieher spannungsgeladene soziale Nachbarschaften her." usw. 

Dabei beziehen sie sich auf eine Studie von Klaus Dörre et al.

WIR-SIND-BOES!